H. Schmidt: Religion in der Verantwortung (€)

Vom Wertepositivismus eines Realpolitikers

„Wir müssen der jungen Generation beibringen, dass Frieden kein naturgegebener Zustand ist“, mahnt Helmut Schmidt. Der Altkanzler sieht einen substanziellen Teil der Verantwortung für den Frieden in der Welt bei religiösen Führern. Deshalb soll auf Mission verzichtet werden und der Papst soll endlich Kondome erlauben. Es ist ein – durchaus lesenswerter – Versuch, Religion für realpolitische Zielsetzungen in die Pflicht zu nehmen, der durch die Rauchschwaden eines sonntagsrednerischen Stils aber nur schwer als solcher zu identifizieren ist.

Zum Lesen dieses Artikels müssen Sie registriert und angemeldet sein.

Artikel ausdrucken