Osnabrück. Nach den Sommerferien beginnt in Osnabrück eine „Drei-Religionen-Schule“ ihren Unterricht. Die Grundschule am Standort der bisherigen städtischen Johannisschule wird künftig von der Schulstiftung des Bistums Osnabrück getragen, die dabei mit der jüdischen Gemeinde Osnabrück, dem islamischen Landesverband Schura Niedersachsen e.V., dem DiTiB-Landesverband Niedersachsen und Bremen e.V. und der Stadt Osnabrück kooperiert.
Am heutigen Mittwoch stellte das Bistum das vierköpfige Lehrerkollegium für das bundesweit einmalige Projekt vor. Die Schule startet zunächst mit 18 Kindern, darunter neun katholische und fünf muslimische Kinder. Alle Kinder werden gemeinsam unterrichtet, erhalten aber einen jeweils eigenen Religionsunterricht. Mit der Schule wollen die Kooperationspartner „einen Beitrag zur Verständigung der Religionen leisten, indem sie zu einem Lernort des interreligiösen Dialogs und der Zusammenarbeit von Juden, Christen und Muslimen wird“, betonte der Schulabteilungsleiter des Bistums, Winfried Verburg.
Das Foto mit dem Logo der Drei-Religionen-Schule zeigt (von links) Birgit Jöring (Schulleiterin), Simone Vogelsang, Annett Abdel-Rahman (Lehrerin u.a. für den islamischen Religionsunterricht) und Sebastian Hobrack (jüdischer Religionslehrer).
Weitere Informationen im Internet (externer Link):
(Pressemitteilung des Bistums Osnabrück; Foto: H. Haarmann)



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