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Judentum >> Nachrichten

Treffen von EKD, Bischofskonferenz und Rabbinerkonferenzen (€)

„Das Gespräch mit der säkularen Öffentlichkeit suchen“

Kassel. „Der Dialog mit denen, die keiner Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören, wird für uns immer wichtiger.“ Zu diesem Ergebnis sind heute die Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Allgemeinen und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz gekommen, die sich in der Jüdischen Gemeinde in Kassel getroffen haben. Hauptthema des Gesprächs war „Unser Umgang mit der wachsenden Säkularität“. Weiterlesen »

Kirchenvertreter werben für Europa (€)

Gemeinschaft ohne Ansehen der Religion

Bonn/Hannover. Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland unterstützen die Kampagne „Ich will Europa“ (externer Link). Die Initiative der Stiftung Mercator und der Robert Bosch Stiftung unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck will mit der Kampagne für ein positives Europa-Image eintreten und ein sichtbares Zeichen für die europäische Idee setzen. Weiterlesen »

Kirchen begrüßen Beschneidungs-Gesetz (€)

Nicht mit schädigenden Praktiken vergleichbar

Berlin/Bonn/Hannover. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz (DKB) haben das heute vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Beschneidung begrüßt. Der Leiter des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke, wies darauf hin, dass die Beschneidung für das Christentum keine Rolle spiele, für Juden und Musilme aber eine große Bedeutung habe. Weiterlesen »

Heute wird das jüdische Neujahrsfest gefeiert (€)

Wir schreiben das Jahr 5773

Berlin/Bonn. Heute und morgen wird das Neujahrsfest Rosch Ha Schana gefeirt. Damit beginnt das Jahr 5773 des jüdischen Kalenders. Zugleich beginnen die zehn ehrfurchtsvollen Tage, an deren Ende das Versöhnungsfest Jom Kippur als höchster jüdischer Feiertag steht. Die Feierlaune zum Jahreswechsel wird durch die Beschneidungsdebatte sowie die jüngsten Gewaltakte gegen in Deutschland lebende Juden getrübt. Weiterlesen »

Juden, Christen und Muslime machen gemeinsam Schule

Lernort des interreligiösen Dialogs

Osnabrück. Nach den Sommerferien beginnt in Osnabrück eine „Drei-Religionen-Schule“ ihren Unterricht. Die Grundschule am Standort der bisherigen städtischen Johannisschule wird künftig von der Schulstiftung des Bistums Osnabrück getragen, die dabei mit der jüdischen Gemeinde Osnabrück, dem islamischen Landesverband Schura Niedersachsen e.V., dem DiTiB-Landesverband Niedersachsen und Bremen e.V. und der Stadt Osnabrück kooperiert. Weiterlesen »

Religion in der demokratischen Öffentlichkeit

Den „Weg der Rücksichtnahme“ gehen

Leipzig. Die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) und die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) haben gestern anlässlich einer Diskussionsveranstaltung in Leipzig die Rolle der Religion in der Öffentlichkeit betont. Unter dem Leitwort „Religion in der demokratischen Öffentlichkeit“ diskutierten Kirchenvertreter und Rabbiner im Alten Rathaus die Bedeutung der Religionsfreiheit auch im öffentlichen Raum. Weiterlesen »

Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

„Fanfarenstoß gegen Rechts“

Köln/Frankfurt. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland (ZdJ), Dieter Graumann, forderte die islamische Gemeinschaft auf, sich stärker gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen zu stellen. Graumann reagierte damit auf die Ergebnisse einer neuen Studie zu Antisemitismus in Deutschland. Weiterlesen »

Zentralrat der Juden und der Bund unterzeichnen neuen Staatsvertrag

Verdoppelung: Etat wächst auf zehn Millionen Euro

Berlin. Die Bundesregierung und der Zentralrat der Juden in Deutschland haben am Mittwoch einen modifizierten Staatsvertrag unterzeichnet. Der Staatsvertrag regelt die Förderung der Tätigkeit des Zentralrats durch die Bundesregierung. Demnach wird die Arbeit des Zentralrats ab dem Jahre 2012 mit zehn Millionen Euro jährlich statt, wie bisher, fünf Millionen Euro unterstützt. Weiterlesen »

Antisemitismus ist „Verrat am christlichen Glauben“

Gute Aussichten für christlich-jüdischen Dialog

Stuttgart. „Wie treu stehen wir zum Erbe Abrahams?“ Unter diesem Thema stand der Jahresempfang, zu dem die katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg am Mittwochabend ins Stuttgarter Neue Schloss eingeladen hatten. Als Vortragsredner konnte Kurienkardinal Kurt Koch gewonnen werden, seit 2010 Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen in Rom. Inhaltlicher Schwerpunkt der Redebeiträge war das Verhältnis von Juden und Christen. Weiterlesen »

Heute wird in Speyer die neue Synagoge eröffnet

„Zeichen der Versöhnung und Hoffnung“

Speyer. Genau 73 Jahre nach der Zerstörung der früheren Speyerer Synagoge in der Reichspogromnacht 1938 erhält die Domstadt heute wieder ein repräsentatives jüdisches Gebetshaus. Die neue Synagoge, eine umgebaute ehemalige katholische Kirche, wird in Anwesenheit von Bundespräsident Christian Wulff eröffnet. Weiterlesen »

Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938

„Was können die Deutschen von heute dafür?“

Berlin. Am Mittwoch wird der Pogromnacht vom 9. November 1938 gedacht. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zeigt sich optimistisch in Bezug auf das Verhältnis zwischen den Deutschen und der jüdischen Gemeinschaft. Es sei „ein enormes Kompliment für die Menschen in Deutschland“, wenn jüdische Menschen heute wieder bereit seien, „ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Enkel diesem Land anzuvertrauen“. Weiterlesen »

Erfolgreicher Freundschaftskongress für Israel

Wider das “Israelbashing” im Mainstream

Frankfurt/Berlin. Beeindruckende 3.000 Teilnehmer haben am 23. Oktober in Frankfurt am 2. Deutschen Israelkongress teilgenommen. 200 Organisationen präsentierten ihre Arbeit, Trauben weißblauer Ballons schmückten den Konferenzsaal. Professionelles Ambiente für den Auftritt der deutschen Israelfreunde und -unterstützer. Von Maya Zehden Weiterlesen »

Präses Schneider beim Neujahrsempfang der Jüdischen Gemeinde (€)

“Alles ist gut in unserem Miteinander”

Düsseldorf. Seine Glückwünsche zum jüdischen Neujahrsfest hat Präses Nikolaus Schneider in einer Ansprache beim Neujahrsempfang der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen überbracht. Dabei betonte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland die guten und belastbaren Beziehungen zwischen evangelischer Kirche und den jüdischen Gemeinden. Weiterlesen »