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Ökumene >> Hintergründe

KIB-Materialdienst zum Katechismus der NAK (€)

Theologisch und theoretisch ökumenefähig

Zürich/Bensheim. Die Gesprächspartner der Neuapostolischen Kirche (NAK), darunter der der frühere ACK-Chef Friedrich Weber und der emeritierte Konfessionskundler Helmut Obst, gehen zunehmend davon aus, dass diese mit dem Ende 2012 erschienenen Katechismus ökumenefähig geworden sein könnte – jedenfalls was die verschriftlichten theologischen Positionen betrifft. Nun schauen alle gespannt auf die innerkirchliche Rezeption des Lehrwerkes und des Ökumenegedankens. Und auch in inhaltlicher Hinsicht gilt es noch kritische Fragen zu klären. Weiterlesen »

DEKT: Diskussion zu NAK und Ökumene (€)

Differenzen nicht der Harmonie wegen kleinreden

Hamburg. Sollte es mit einer Gastmitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) klappen, ginge die ökumenische Arbeit für die Neuapostolische Kirche (NAK) erst richtig los. So lautete das Schlusswort von Apostel Volker Kühnle am Ende eines einstündigen Podiumsgesprächs zum Thema „Die Neuapostolische Kirche und die Ökumene“, zu welchem die NAK auf ihren Stand auf dem Markt der Möglichkeiten auf dem Evangelischen Kirchentag heute eingeladen hatte. Weiterlesen »

Interview: Ökumenische Perspektiven mit dem Katechismus

„Den nächsten Schritt mit Bedacht machen“

Fulda/München. Drei Tage lang haben sich vergangene Woche Experten aus ganz Deutschland in Fulda mit dem Thema „Der neue Katechismus der NAK und die Ökumene“ beschäftigt. Axel Seegers, Leiter des Fachbereichs Weltanschauungsfragen der Erzdiözese München und Freising, stand im Anschluss für ein Interview zur Verfügung. Sein Fazit: Vor einer Gastmitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) sollte der Neuapostolischen Kirche (NAK) Gelegenheit zur Bewährung gegeben werden. In einer solchen Phase könnte sie zeigen, dass reformorientierte Kräfte gefördert und strukturelle Konsequenzen aus den im ökumenischen Gespräch erkannten Defiziten gezogen werden. Weiterlesen »

Ein äußerst problematischer Fall (€)

Katechismus und Ökumene

Halle. Mit ihrem Katechismus ist die Neuapostolische Kirche (NAK) ihrem Ziel, künftig in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) einen Platz zu finden, möglicherweise nähergekommen. Was aus dem Lehrwerk an Für und Wider ableitbar ist, hält sich zwar nicht wirklich die Waage; da Verschiedenheit selbst dort, wo sie bisweilen als nicht überbrückbar erscheint, Teil des ökumenischen Programms ist, wird man zur NAK nicht einfach so „Nein“ sagen können – allerdings auch nicht guten Gewissens „Ja“. Weiterlesen »

Politischer Aufruf zu Überwindung der Kirchentrennung (€)

Ökumenisches „grassroots movement“ gestartet

Bochum/Bonn/Hannover. Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier oder Fernsehmoderator Günter Jauch – sie und 20 weitere Prominente aus Deutschland gehören zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Ökumene jetzt: ein Gott, ein Glaube, eine Kirche“, dem seit heute jedermann beitreten kann. Kirchenvertreter begrüßen zwar das Engagement der Initiatoren – teilen deren Enthusiasmus jedoch nicht vorbehaltlos. Weiterlesen »

EZW-Aufsatz untersucht die Versiegelung in der NAK (€)

„In Spannung zu neutestamentlichen Aussagen“

Berlin. Das exklusive Gotteskindschaftsverständnis der Neuapostolischen Kirche (NAK) könnte sich als dicker Stolperstein auf dem Weg in die Ökumene erweisen. Der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin, Dr. Reinhard Hempelmann, konstatiert aktuell, dass ein „offensichtlicher Gegensatz zu den Grundlagen der ökumenischen Zusammenarbeit“ vorliegt. Weiterlesen »

ÖRK fordert Stärkung der Theologie in der höheren Bildung (€)

Unerlässlich für die Zukunft der Ökumene

Genf. Rolle und Bedeutung des Studiums christlicher Theologie an öffentlichen und privaten Universitäten sowie theologischen Seminaren standen im Mittelpunkt einer dreitägigen Konsultation in Granavollen, Norwegen. Rund 45 Vertreterinnen und Vertreter theologischer Institute und Vereinigungen aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Weiterlesen »

Pfingstbotschaft des Ökumenischen Rates der Kirchen (€)

Ein neues Verständnis füreinander

„Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem anderen: Was will das werden?“ (Apg. 2,12 LÜ) – Mit dieser Frage setzen sich die Präsidenten des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in ihrer Pfingstbotschaft 2012 auseinander, die wir nachstehend im Wortlaut dokumentieren: Weiterlesen »

Interview mit Dr. Kai Funkschmidt von der EZW (€)

Katechismus kein Ersatz für die Heilige Schrift

Berlin. Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) zählt zu den wichtigsten Einrichtungen, die sich mit der Neuapostolischen Kirche (NAK) beschäftigen. Ein wenig im Stillen hat sich hier ein Wechsel vollzogen: Durch eine Neuverteilung der Ressorts ist dort jetzt Dr. Kai Funkschmidt der für die NAK (und mehr) zuständige Referent. Im Interview wird deutlich: Sollte die NAK den Weg in die Ökumene konsequent gehen wollen, möchte Funkschmidt dies ohne „Hermeneutik des Misstrauens“ begleiten. Weiterlesen »

Heiliger Geist schon bei der Wassertaufe (€)

Bloß keine „Mauschelökumene“

Gotha. Heiligen Geist gibt es bereits mit der Wassertaufe – zumindest ein bisschen. So soll es im Katechismus der Neuapostolischen Kirche (NAK) stehen. Eine Podiumsdiskussion zum Auftakt des dritten Dialogtreffens zwischen NAK Mitteldeutschland und Evangelischer Kirche Mitteldeutschland (EKM) offenbarte Interessantes – so beispielsweise die Kritik eines aktiven Apostels an der bald offiziellen Lehrmeinung der NAK. Weiterlesen »

Protokoll eines evangelisch-neuapostolischen Lehrgesprächs (€)

Ohne Versiegelung nicht Jesu eigen

Leipzig. Seit nunmehr zwei Jahren führen die Evangelische Kirche Mitteldeutschland (EKM) und die Neuapostolische Kirche Mitteldeutschland (NAK) ein Dialogprojekt mit Lehrgesprächen im Jahresrhythmus durch. Heute und morgen findet dieses in Gotha statt. Doch schon vor fast genau 30 Jahren – im Mai 1982 – hat es einen interessanten Dialog gegeben, wie das auch von NAK-Seite autorisierte Protokoll des Pastors Dr. Hartmut Mai zeigt. Weiterlesen »

Interview mit dem Vorsteher der NAK-Gemeinde Pfaffenhofen

„Den Anderen in seiner Glaubenshaltung akzeptieren“

Pfaffenhofen. Ende Januar 2012 berichtete der „Donaukurier“ unter der Überschrift „Brücken bauen und den Dialog suchen“ (externer Link) vom „Neujahrsempfang der Religionen“ in Pfaffenhofen (NAK-Bezirk Augsburg-Ost). Mit dabei war als Vertreter der Neuapostolischen Kirche der Gemeindevorsteher Hirte Dr. Volker Stagge. Im Interview beantwortet er einige Fragen zum lokalen ökumenischen Engagement seiner Gemeinde. Weiterlesen »

Differenzen zwischen Christentum und Islam anerkennen (€)

Harmonisieren ist der falsche Weg

Würzburg. „Mit anderen Augen gesehen“: Die Wahrnehmung des Christentums im Islam und was dies für das Christentum bedeuten kann – das stand im Mittelpunkt eines Vortrags- und Diskussionsabends in der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg mit dem jesuitischen Theologen Dr. Tobias Specker. Weiterlesen »

EZW: Die Neuapostolische Kirche und die Ökumene

Profilierte Unterschiede als Bereicherung wahrnehmen

„Die Neuapostolische Kirche selbst hat keinerlei Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Sie sondert sich ab. Sie verschließt sich Außenstehenden in einem Maße, wie dies sonst nur ganz wenige extreme Sondergruppen tun.“ Das hatte die EZW 1977 geschrieben. Deren Leiter konstatiert im Jahr 2011: „Heute muss dieses Bild korrigiert werden.“ Doch dieses „korrigierte“ Bild ist in hohem Maße von einer Ambivalenz gekennzeichnet, die sich am ehesten als skeptisches Wohlwollen charakterisieren lässt. Weiterlesen »

Verständnis von Kirche und Abendmahl werden nicht angetastet (€)

„Wir sind und bleiben katholisch“

Passau. Als „blühenden Unsinn“, der mit Ökumene nichts zu tun habe, hat Bischof Gerhard Ludwig Müller die Kritik an mangelnden ökumenischen Impulsen beim Papstbesuch im September zurückgewiesen. Einige, so Müller, hätten wohl erwartet, „der Papst werde die katholische Kirche teilweise in eine evangelisch-konfessionelle Richtung lenken.“ Zudem versichert er: Abschätzige antikatholische Polemik werde man sehr ernst nehmen. Weiterlesen »