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Politik >> Hintergründe

Erzbischof Zollitsch fordert eine echte Wertegemeinschaft

Europa braucht mündige Christen

Düsseldorf. Zu einem mutigen Bekenntnis für ein starkes Europa hat gestern Abend der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, aufgerufen. In einer Rede im Palais Wittgenstein in Düsseldorf warb Zollitsch dafür, Europa als einen Kontinent der Hoffnung zu gestalten. „Dazu braucht es mutige und mündige Christen, die die Botschaft des Evangeliums in die heutigen Fragen hinein buchstabieren, damit das europäische Haus stabil und wetterfest bleibt. Die Kirche wird dazu ihren Beitrag leisten.“ Weiterlesen »

Kardinal Marx fordert „Globale Soziale Marktwirtschaft“

Politik ohne nationale Egoismen

Chicago/München. Bei einem Vortrag an der Universität von Chicago vor weltweit führenden Wirtschaftswissenschaftlern hat sich Kardinal Reinhard Marx für die Einführung einer „Globalen Sozialen Marktwirtschaft“ ausgesprochen und dabei eine verstärkte Kooperation der durch den christlichen Wertehorizont geprägten westlichen Welt angemahnt. Weiterlesen »

Günther Beckstein beim Ökumenetag Sachsen-Anhalt (€)

Hochpolitisches Christsein

Magdeburg. Christen sollen aktiv in der Gesellschaft mitmischen und ihre Wertevorstellungen in die Politik transportieren – Günther Beckstein, Vizepräses der EKD-Synode und einst erster protestantischer Ministerpräsident des Freistaates Bayern, war der Hauptredner auf Ökumentag Sachsen-Anhalt am Samstag. Seine persönlichen Einlassungen zur Ökumene sorgten für heitere Momente. Weiterlesen »

Franz-Peter Tebartz van Elst: Werte wahren – Gesellschaft gestalten

Plädoyer für eine Politik mit christlichem Profil

Als Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz hat sich Tebartz im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs deutlich vernehmbar für ein politisches Handeln eingesetzt, das sich christlichem Ethos verpflichtet weiß. Dabei solle kein Handlungsfeld außen vor bleiben: Wirtschaft und Arbeitswelt so wenig wie Institutionen und Medien und natürlich die sozialen und familiären Kontexte. Weiterlesen »

TV-Tipp: Christenverfolgung in der DDR

Junge Christen als Staatsfeinde

Hannover/Köln. Am kommenden Sonntag um 22:55 Uhr strahlt RTL die Dokumentation „Kurzer Prozess: eine Seefahrt in den Stasiknast“ aus. Die Handlung: Fünf Tage nach dem Bau der Mauer am 13. August 1961 steigen junge Christen im Ostseebad Wolgast in der DDR auf einen Ausflugsdampfer. Die Jugendlichen machen einen Scherz und schreiben dem Kapitän einen Zettel mit der „untertänigsten“ Bitte, doch „wegen der guten Stimmung an Bord“ zur dänischen Insel Bornholm zu fahren. Aus einem kleinen Spaß wird bitterer Ernst: wegen versuchter Republikflucht werden die beiden „Rädelsführer“ in einem Schauprozess zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Junge Christen galten in der DDR als Anhänger der „Nato-Kirche“, sie waren Feinde des Staates. Später gehören die beiden Verurteilten zu den ersten Häftlingen, welche die BRD aus dem Stasiknast freikauft. Weiterlesen »

Glaubenszeugnisse von der politischen Prominenz

Warnung vor oberflächlicher Heiterkeit

Dresden. Große Ereignisse, viele Menschen – da sind die Politiker nicht weit. Während sie in den großen Gottesdiensten aus der ersten Reihe in die Kameras lächeln und brav die Finger zu Herzen formen, bietet der außerhalb des offiziellen Programms laufende Kirchentagsempfang des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU ein intimeres Forum. Am Mittwochabend der ideale Rahmen um interessante Aussagen zu dokumentieren. Weiterlesen »